deutsche kurzbahn-meisterschaften 2017.

Deutsche Meisterschaften. Berlin. Und eine Medaillenflut: 9x GOLD.

Alexandra Wenk grinste viel, weil sie nach ihrer Verletzungspause langsam wieder in den Wettkampfrhythmus kommt und mit ihren 4 Goldmedaillen zu einer der erfolgreichsten Starterinnen im Feld avancierte. Um noch mehr Wettkampfhärte zu sammeln, regenerierte Alex vor ihrem letzten Rennen bei einem mittäglichen Maximalkraft-Test. Ihre gute Laune ging aber auch dadurch nicht verloren. Nur ihr Zehennagel. 

Andreas Wiesner grinste auch viel. Erst gewann er 200m Rücken. Dann gewann er 100m Rücken. Und dann gewann er auch noch 50m Rücken. Und all das, obwohl der Andi ja eigentlich gar nicht so recht schwimmen kann. Er wollte die Stätte seines Erfolgs dann auch gar nicht mehr verlassen und blieb noch ein paar Stunden mit seiner Dopingkontrolle in der Halle.

Johanna Roas ist nach vier Jahren Amerika endlich wieder dahoam. Deswegen heißt sie aber immer noch nicht Joana. Auch nicht Roasch. Und schon gar nicht beides zusammen. Dazu kam die Umstellung von Yard- auf Meterbahn - diesmal überstanden Jojos Hände diese aber weitgehend verletzungsfrei. Daher sammelte sie auch fleißig Medaillen: 1x Gold und 2x Silber.

Max Nowosad lieferte sich ein packendes Finish über 200m Freistil. Er holte den nicht vorhandenen 3m-Abstand zur Spitze auf, zog auf den letzten Metern vorbei und sicherte sich seinen ersten Deutschen Meistertitel. 

Hinter Felix Richtsfeld können sich sowieso alle verstecken und Basti Wenk gelang das Kunststück, kurz im Finale zu sein, ehe er 25ter wurde, obwohl er 24ter war. 

Und nachdem wir schon fast alle mit Verspätung angekommen sind, sind wir auch wieder mit Verspätung zurückgekommen. Fast hätten wir sogar noch den Felix überholt. Aber nur fast. 

Vielen Dank, Jungs, Mädls - es war mir ein Vergnügen!